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Neue Buslinie 63 wird (fast) wieder die alte
11.03.2008
„Eine große Zahl von Beschwerdebriefen hat uns dazu bewogen, dem Aufsichtsrat die Rücknahme zu empfehlen“, erklärt Geschäftsführer Dieter Boldt. Nachdem sich bereits der versuchsweise eingesetzte Kleinbus als nicht praktikabel für die Fahrgäste im Bereich der Nordstadt er-wiesen hatte und inzwischen wieder durch den gewohnten großen Stadtbus er-setzt worden war, ist nun nach der Veränderung der Linienführung ein Schluss-strich unter den Versuch gezogen worden. Dem durch Umfragen unter den Kurkliniken und deren Mitarbeitern ermittelten Wunsch nach direkter Anbindung an den Bahnhof Rechnung zu tragen. Die bei der Gestaltung der Linie 63 hinzugezogenen externen Fachleute der Verkehrsbetriebe Extertal wie auch die Stadtwerke selbst hatten jedoch die Struktur der Bevölkerung in der Nordstadt, die mit der Linie gleichfalls versorgt werden sollte, nicht richtig eingeschätzt. „Dort wohnen im Verhältnis zu anderen Stadtteilen sehr viel mehr behinderte und schwerbehinderte Menschen“, stellt Boldt fest. Nicht nur, dass ihnen der enge Gang und der Absatz im Inneren des Busses zur Belastung wurde – auch die angesteuerten Haltestellen entsprachen nicht den Wünschen der Fahrgäste. Die Oesdorfer Kirche, der Oesdorfer Friedhof und das KOMM sowie eine Anbindung an das Bathildiskrankenhaus gehören zu den am häufigsten nachgefragten Ziele des Stadtbusses. „Manche dieser Ziele waren dann auch nur durch unverhältnismäßig lange Wartezeiten auf einen Anschlussbus zu erreichen. Deshalb mussten wir jetzt sehr schnell reagieren“, so der Stadtwerke- Geschäftsführer, der dem Aufsichtsrat eine neue Alternativlösung vorlegte. „Es ist in der Sitzung die Entscheidung gefallen, die alte Route der Linie 63 fast wieder so einzurichten, wie sie vorher war. Eine einzige Ausnahme: Bislang fuhr der Stadtbus aus dem Kurgebiet kommend wieder auf das Gelände der Stadtwerke zurück. Stattdessen wird er jetzt direkt den Bahnhof ansteuern. Vom Bahnhof kommend müssen die Fahrgäste ins Kurgebiet am Kaiserplatz in die Linie 62 umsteigen“, beschreibt Boldt die Veränderungen.
Einziger Wermutstropfen: Die Veränderungen sind nicht ganz so schnell umzusetzen, da jetzt erst wieder ein erforderliches Genehmigungsverfahren bei der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) in Gang gesetzt werden muss. Das wird voraussichtlich mindestens sechs Wochen dauern. „Wir gehen aber davon aus, dass die neue Linienführung dann zum 1. Mai umgesetzt werden kann“, erwartet der Stadtwerke-Geschäftsführer. „Bis dahin bitten wir unsere Fahrgäste noch um Geduld.“
Einziger Wermutstropfen: Die Veränderungen sind nicht ganz so schnell umzusetzen, da jetzt erst wieder ein erforderliches Genehmigungsverfahren bei der Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) in Gang gesetzt werden muss. Das wird voraussichtlich mindestens sechs Wochen dauern. „Wir gehen aber davon aus, dass die neue Linienführung dann zum 1. Mai umgesetzt werden kann“, erwartet der Stadtwerke-Geschäftsführer. „Bis dahin bitten wir unsere Fahrgäste noch um Geduld.“
