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„Durchwachsenes“ Geschäftsergebnis 2007
07.07.2008
Die Stadtwerke Bad Pyrmont Energie und Verkehrs GmbH hat das Geschäftsjahr 2007 nicht in allen Geschäftssparten zufriedenstellend abgeschlossen. Der an den Organträger Stadtwerke Bad Pyrmont Beteiligungs- und Bäder GmbH abzuführende Gewinn hat sich aufgrund der zunehmend härteren Rahmenbedingungen auf dem Energiemarkt um 566 T€ bzw. 31,5 % auf insgesamt 1.232 T€ vermindert.
Zwei der insgesamt fünf Sparten haben das Jahr 2007 defizitär abgeschlossen. Dazu gehört - wie auch in den Vorjahren - die Sparte Verkehr. Durch ein gezielt straffes Kostenmanagement ist es uns jedoch gelungen, diesen Verlust im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu reduzieren. Geschäftsführer Dieter Boldt: „Unser Ziel ist es, den Verlust in dieser Sparte weiter zu verringern bei weiterhin attraktiven Fahrpreisen.“
Die Sparte Strom hat in 2007 erstmalig einen negativen Deckungsbeitrag erwirtschaftet. Dies ist insbesondere auf den zunehmenden Wettbewerb im Strombereich zurückzuführen, da viele neue Anbieter wie Bonus-Strom, E-wie-Einfach oder Lichtblick nachhaltig im Stadtgebiet geworben haben. Um diesen Wettbewerbsdruck zu begegnen, haben die Stadtwerke Bad Pyrmont bereits in 2007 beschlossen, ab 2008 auch in fremden Verteilnetzen Stromkunden zu werben. Boldt: „Das ist im zweiten Quartal sehr erfolgreich gelungen. Aufgrund unserer günstigen Strompreise konnten die Abgänge mit Neuzugängen mehr als kompensiert werden.“
Darüber hinaus wurde das Stromergebnis in 2007 von einer rasant steigenden EEG-Quote stark belastet. Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fördert den Ausbau von regenerativen Energien (Wasserkraft, Windenergie, Photovoltaik etc.) und dient vorrangig dem Klimaschutz und zur Luftreinhaltung. Die Betreiber von regenerativen Energieanlagen erhalten gemäß EEG festgelegte Vergütungen und die daraus resultierenden Mehrkosten werden von allen Stromabnehmern über die Stromabrechnung bezahlt. Um dennoch attraktive Strompreise für die Pyrmonter Stadtwerke-Kunden zu garantieren, hat sich der Aufsichtsrat entschlossen, nur einen geringen Teil der aus dem EEG entstandenen Mehrkosten an die Stromkunden weiterzugeben.
In den kommenden Jahren ist ein Kostenanstieg durch den weiteren Ausbau geförderter Anlagen zu erwarten. „Das wird zu einem weiteren Anstieg der Strompreise für den Verbraucher führen“, prophezeit der Stadtwerke-Geschäftsführer.
Hingegen konnten die Stadtwerke Bad Pyrmont in den übrigen Sparten Erdgas, Wasser und Wärme das Ergebnis des Vorjahres halten bzw. sogar leicht verbessern. „Unsere Preise liegen alle in einem guten bis sehr guten Bereich und sind somit absolut wettbewerbsfähig“, sieht Boldt das Unternehmenn gut aufgestellt.
Die Stadtwerke Beteiligungs- und Bäder GmbH konnte durch den gesunkenen Gewinn der Stadtwerke Energie und Verkehrs GmbH das angestrebte Ergebnis nicht ganz erreichen. Trotz umfangreicher Sanierungsarbeiten im Schwimmbad ist es jedoch gelungen, den Verlust des Ahoi-Bades um rd. 100 T€ auf insgesamt 965 T€ zu reduzieren.
Der Verbund Stadtwerke Bad Pyrmont konnte insgesamt einen Gewinn von rd. 210 T€ nach Steuern erwirtschaften.
Die Stadtwerke Bad Pyrmont – ein 100% kommunales und konzernfreies Unternehmen – führt ihre Gewinne und Konzessionsabgaben an die Stadt Bad Pyrmont ab, die wiederum den Bürgern dieser Stadt wie zum Beispiel bei der Sanierung der Schulen oder beim Ausbau der Infrastrukturen wieder zu Gute kommt.
Zwei der insgesamt fünf Sparten haben das Jahr 2007 defizitär abgeschlossen. Dazu gehört - wie auch in den Vorjahren - die Sparte Verkehr. Durch ein gezielt straffes Kostenmanagement ist es uns jedoch gelungen, diesen Verlust im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu reduzieren. Geschäftsführer Dieter Boldt: „Unser Ziel ist es, den Verlust in dieser Sparte weiter zu verringern bei weiterhin attraktiven Fahrpreisen.“
Die Sparte Strom hat in 2007 erstmalig einen negativen Deckungsbeitrag erwirtschaftet. Dies ist insbesondere auf den zunehmenden Wettbewerb im Strombereich zurückzuführen, da viele neue Anbieter wie Bonus-Strom, E-wie-Einfach oder Lichtblick nachhaltig im Stadtgebiet geworben haben. Um diesen Wettbewerbsdruck zu begegnen, haben die Stadtwerke Bad Pyrmont bereits in 2007 beschlossen, ab 2008 auch in fremden Verteilnetzen Stromkunden zu werben. Boldt: „Das ist im zweiten Quartal sehr erfolgreich gelungen. Aufgrund unserer günstigen Strompreise konnten die Abgänge mit Neuzugängen mehr als kompensiert werden.“
Darüber hinaus wurde das Stromergebnis in 2007 von einer rasant steigenden EEG-Quote stark belastet. Das EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) fördert den Ausbau von regenerativen Energien (Wasserkraft, Windenergie, Photovoltaik etc.) und dient vorrangig dem Klimaschutz und zur Luftreinhaltung. Die Betreiber von regenerativen Energieanlagen erhalten gemäß EEG festgelegte Vergütungen und die daraus resultierenden Mehrkosten werden von allen Stromabnehmern über die Stromabrechnung bezahlt. Um dennoch attraktive Strompreise für die Pyrmonter Stadtwerke-Kunden zu garantieren, hat sich der Aufsichtsrat entschlossen, nur einen geringen Teil der aus dem EEG entstandenen Mehrkosten an die Stromkunden weiterzugeben.
In den kommenden Jahren ist ein Kostenanstieg durch den weiteren Ausbau geförderter Anlagen zu erwarten. „Das wird zu einem weiteren Anstieg der Strompreise für den Verbraucher führen“, prophezeit der Stadtwerke-Geschäftsführer.
Hingegen konnten die Stadtwerke Bad Pyrmont in den übrigen Sparten Erdgas, Wasser und Wärme das Ergebnis des Vorjahres halten bzw. sogar leicht verbessern. „Unsere Preise liegen alle in einem guten bis sehr guten Bereich und sind somit absolut wettbewerbsfähig“, sieht Boldt das Unternehmenn gut aufgestellt.
Die Stadtwerke Beteiligungs- und Bäder GmbH konnte durch den gesunkenen Gewinn der Stadtwerke Energie und Verkehrs GmbH das angestrebte Ergebnis nicht ganz erreichen. Trotz umfangreicher Sanierungsarbeiten im Schwimmbad ist es jedoch gelungen, den Verlust des Ahoi-Bades um rd. 100 T€ auf insgesamt 965 T€ zu reduzieren.
Der Verbund Stadtwerke Bad Pyrmont konnte insgesamt einen Gewinn von rd. 210 T€ nach Steuern erwirtschaften.
Die Stadtwerke Bad Pyrmont – ein 100% kommunales und konzernfreies Unternehmen – führt ihre Gewinne und Konzessionsabgaben an die Stadt Bad Pyrmont ab, die wiederum den Bürgern dieser Stadt wie zum Beispiel bei der Sanierung der Schulen oder beim Ausbau der Infrastrukturen wieder zu Gute kommt.
