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Mehr Eigenverantwortung für die IG Weser
20.06.2008
In den Trinkwassergewinnungsgebieten (TGG) der Interessengemeinschaft Wasserversorgungsunternehmen Weser (IG Weser) ist das Niedersächsische Kooperations¬modell Trinkwasserschutz seit 1993 Grundlage für ein konstruktives Miteinander der Partner aus Landwirtschaft und Wasserversorgung. Nachdem bisher allein das Land die Umsetzung der Trinkwasserschutzmaßnahmen organisiert hat, übernehmen jetzt die Wasserversorgungsunternehmen vor Ort die Verantwortung. Zur Deckung der mit Landwirten zu vereinbarenden Leistungen gewährt das Land für die Umsetzung von Schutzkonzepten und den Abschluss erfolgsorientierter Maßnahmen Finanzhilfe. Fünf-jährige Verträge bieten künftig einen verlässlichen Rahmen für entsprechende Vereinbarungen mit Landwirten. Die Kooperation selbst wirkt stärker als bisher bei Zielsetzungen und Zielerfüllungen mit.
In dem Schutzkonzept der IG Weser sind gegenwärtig 8 Wasserversorgungs¬unternehmen aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Schaumburg-Lippe zusammengefasst. Die IG Weser besteht bereits seit 1993 und ist damit einer der ersten Zusammenschlüsse dieser Art in der niedersächsischen Wasserversorgungslandschaft. Ziel der Zusammenarbeit war und ist die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen in Belangen des Gewässerschutzes, z. B. gegenüber konkurrierenden Nutzungsansprüchen, bei der gewässerschutzorientierten Beratung landwirtschaftlicher Betriebe und beim Flächen¬management in den Trinkwassergewinnungsgebieten.
Seit ihrer Gründung kooperiert die IG Weser sehr eng mit den in ihren TGG wirtschaftenden Landwirten. Diese haben sich ebenfalls organisiert und mit Friedrich Hake (Hameln) und Heinrich Steege-Strüve (Rinteln) zwei Sprecher legitimiert, die nun in der Leitung der Kooperation mit der Geschäftsführung der IG Weser, Helmut Feldkötter (Stadtwerke Schaumburg-Lippe) und Dieter Boldt (Stadtwerke Bad Pyrmont) eng zusammenarbeiten. Auf Grund der bereits vorhandenen Organisationsstruktur war die IG Weser bestens gerüstet, die erhöhte Verantwortung zu tragen und konnte als einer der ersten Zusammenschlüsse in Niedersachsen am 13.05.2008 im Niedersächsischen Umweltministerium den unterzeichneten Vertrag von Umwelt¬minister Hans-Heinrich Sander entgegennehmen.
Für fünf Jahre ist somit die Finan¬zierung des Trinkwasser¬schutzes in den TGG der IG Weser geregelt. Für die Jahre 2008 bis 2012 stehen insgesamt 2.892.055 € für Maßnahmen des Vertragwasserschutzes, eine spezielle Wasserschutzberatung und die Erfolgskontrolle zur Verfügung. Die administrative Abwicklung des Programms erfolgt über die Stadtwerke Bad Pyrmont. „Allerdings sind wir laut Gesetz gehalten nur einvernehmliche Lösungen zu finanzieren“, erklärte der Geschäftsführer Dieter Boldt anlässlich des Projektstartes mit den lokalen Akteuren am 20.05.2008 in Bad Pyrmont.
In dem Schutzkonzept der IG Weser sind gegenwärtig 8 Wasserversorgungs¬unternehmen aus den Landkreisen Hameln-Pyrmont und Schaumburg-Lippe zusammengefasst. Die IG Weser besteht bereits seit 1993 und ist damit einer der ersten Zusammenschlüsse dieser Art in der niedersächsischen Wasserversorgungslandschaft. Ziel der Zusammenarbeit war und ist die Wahrnehmung gemeinsamer Interessen in Belangen des Gewässerschutzes, z. B. gegenüber konkurrierenden Nutzungsansprüchen, bei der gewässerschutzorientierten Beratung landwirtschaftlicher Betriebe und beim Flächen¬management in den Trinkwassergewinnungsgebieten.
Seit ihrer Gründung kooperiert die IG Weser sehr eng mit den in ihren TGG wirtschaftenden Landwirten. Diese haben sich ebenfalls organisiert und mit Friedrich Hake (Hameln) und Heinrich Steege-Strüve (Rinteln) zwei Sprecher legitimiert, die nun in der Leitung der Kooperation mit der Geschäftsführung der IG Weser, Helmut Feldkötter (Stadtwerke Schaumburg-Lippe) und Dieter Boldt (Stadtwerke Bad Pyrmont) eng zusammenarbeiten. Auf Grund der bereits vorhandenen Organisationsstruktur war die IG Weser bestens gerüstet, die erhöhte Verantwortung zu tragen und konnte als einer der ersten Zusammenschlüsse in Niedersachsen am 13.05.2008 im Niedersächsischen Umweltministerium den unterzeichneten Vertrag von Umwelt¬minister Hans-Heinrich Sander entgegennehmen.
Für fünf Jahre ist somit die Finan¬zierung des Trinkwasser¬schutzes in den TGG der IG Weser geregelt. Für die Jahre 2008 bis 2012 stehen insgesamt 2.892.055 € für Maßnahmen des Vertragwasserschutzes, eine spezielle Wasserschutzberatung und die Erfolgskontrolle zur Verfügung. Die administrative Abwicklung des Programms erfolgt über die Stadtwerke Bad Pyrmont. „Allerdings sind wir laut Gesetz gehalten nur einvernehmliche Lösungen zu finanzieren“, erklärte der Geschäftsführer Dieter Boldt anlässlich des Projektstartes mit den lokalen Akteuren am 20.05.2008 in Bad Pyrmont.
