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Strom, Wasser und Wärme aus einer Hand

17.11.2007
Stadtwerke und Evangelische Altenhilfe Bethesda und Bethanien unterzeichnen Dienstleistungsvertrag.
Die Evangelische Altenhilfe Bethedsa und Bethanien Bad Pyrmont gGmbH und die Stadtwerke Bad Pyrmont haben einen Wärmedienstleistungsvertrag für das Altenheim Bethanien in der Rober-Koch-Str. und das Adam-Wolff-Haus in der Lortzingstraße geschlossen. Dieser "Wärmedirektservice" umfasst die Installation und Betriebsführung der Heizanlagen und die Lieferung der Wärme für die nächsten zehn bzw. 15 Jahre. Für die Stadtwerke sind die Senioreneinrichtungen -nach dem Schulzentrum- das bislang zweitgrößte Objekt, das sie für sich gewinnen konnten. Die Stadtwerke freuen sich, dass sie als lokaler Versorger die Betriebsführerschaft übernehmen durften und sind zudem der Meinung, dass von den vertraglichen Vereinbarungen letztendlich beide Seiten profitieren werden. Der Geschäftsführer der Altenhilfe, Andreas Harth, nennt die gute Zusammenarbeit der Vergangenheit als einen Grund für die Entscheidung zugunsten der Stadtwerke. Prof. Thomas Wedemeier, der bei der Altenhilfe für die Projektsteuerung zuständig ist, ergänzt, dass durch einen zuverlässigen Partner auch die Sicherheit in Notfällen gewährleistet ist. Auch die Tatsache, dass es bei den Stadtwerken Strom, Wasser und Wärme aus einer Hand gibt, hat eine große Rolle gespielt. Die Evangelische Altenhilfe bekommt durch den Vertrag eine Sicherheit in der Wärmeversorgung nicht zuletzt durch moderne und umweltfreundliche Anlage. Auch sind keine Folgekosten für Wartung oder ähnliches während der Laufzeit zu erwarten, wirbt Stefan Schüsseler, Stadtwerke-Prokurist, für den Wärmedirektservice. Versorgt werden 114 Bewohner des Altenheims Bethanien, zehn Wohnungen im Adam-Wolff-Haus und das Kommunikationszentrum "Komm". Die Aufwendungen für Energie sind für die Altenhilfe ein bedeutender Kostenfaktor. Laut Harth machen die Energiekosten mittlerweile einen sechsstelligen Betrag jährlich aus. Leider schützt der Wärmedienstleistungsvertrag nicht für weiteren Preissteigerungen.


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