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"Dürfen Kraftwerkbau nicht Großen überlassen"
05.02.2008
Kurz zur Erinnerung. Die Stadtwerke Bad Pyrmont wollten sich ein Stück weit unabhängiger von den "Großen" machen und sich an dem geplanten Kraftwerkbau mit einem Kapitaleinsatz von 250.000 Euro beteiligen.
Der Essener Mischkonzern Evonik hat die Pläne für den neuen Block am Kohlekraftwerk Herne auf Eis gelegt. Bereits im Dezember 2007 war bekannt geworden, dass die Kosten für den Bau des Krafwerks davonlaufen. Evonik begründet die "Verschiebung des Baus" mit einem erhöhten Preisniveau für den Bau von Kraftwerksanlagen sowie der von der EU-Kommission vorgeschlagenen vollständigen Versteigerung von CO2-Zertifikaten auch für Neuanlagen nach 2012. Evonik will sich alle Möglichkeiten offen lassen und "Sollten sich die Rahmenbedingungen wieder verbessern, will Evonik kurzfristig einen Baubeschluss treffen können", heißt es.
Stadtwerke-Geschäftsführer Dieter Boldt setzt nach wie vor auf die Beteiligung des kommunalen Unternehmens an einem Stromproduzenten. "Wir haben jetzt mehrere Optionen, an denen wir noch arbeiten, um sie am 27. Februar dem Aufsichtsrat zur Entscheidung vorzulegen", so Boldt. Für zweifelsfrei richtig hält Boldt, dass sich die Stadtwerke auch an der Stromproduktion beteiligen, um sich etwas unabhängiger von den Großhandelspreisen zu machen. "Wir dürfen den Kraftwerkbau nicht allein den vier großen Konzernen überlassen" betont der Geschäftsführer.
Kritiker, wie der BUND verurteilen den Bau von Kohlekraftwerken und bezeichnen diese als Klimakiller.
Quelle: Dewezet 5.2.2008
Der Essener Mischkonzern Evonik hat die Pläne für den neuen Block am Kohlekraftwerk Herne auf Eis gelegt. Bereits im Dezember 2007 war bekannt geworden, dass die Kosten für den Bau des Krafwerks davonlaufen. Evonik begründet die "Verschiebung des Baus" mit einem erhöhten Preisniveau für den Bau von Kraftwerksanlagen sowie der von der EU-Kommission vorgeschlagenen vollständigen Versteigerung von CO2-Zertifikaten auch für Neuanlagen nach 2012. Evonik will sich alle Möglichkeiten offen lassen und "Sollten sich die Rahmenbedingungen wieder verbessern, will Evonik kurzfristig einen Baubeschluss treffen können", heißt es.
Stadtwerke-Geschäftsführer Dieter Boldt setzt nach wie vor auf die Beteiligung des kommunalen Unternehmens an einem Stromproduzenten. "Wir haben jetzt mehrere Optionen, an denen wir noch arbeiten, um sie am 27. Februar dem Aufsichtsrat zur Entscheidung vorzulegen", so Boldt. Für zweifelsfrei richtig hält Boldt, dass sich die Stadtwerke auch an der Stromproduktion beteiligen, um sich etwas unabhängiger von den Großhandelspreisen zu machen. "Wir dürfen den Kraftwerkbau nicht allein den vier großen Konzernen überlassen" betont der Geschäftsführer.
Kritiker, wie der BUND verurteilen den Bau von Kohlekraftwerken und bezeichnen diese als Klimakiller.
Quelle: Dewezet 5.2.2008
