Energiemix

Als Energiemix wird die Verwendung verschiedener Primärenergieformen zur Energieversorgung bezeichnet. Der Energiemix hat den Vorteil, dass keine Abhängigkeit von einer bestimmten Energiequelle entsteht. Würde man nur eine Energiequelle, z. B. Erdöl, zur Wärme- und Stromversorgung einsetzen, so wäre man stark vom Preis und der oft auch politisch bestimmten Verfügbarkeit abhängig. Gleiches gilt für Kohle, Gas und Uran. Sonnenenergie, Wasser- und Windenergie sind nur saisonal oder ständig schwankend verfügbar, dafür aber praktisch unbegrenzt.

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Stromkennzeichnung gemäß § 42 Energiewirtschaftsgesetz / Angaben auf Basis vorläufiger Daten für das Jahr 2008.
In Bad Pyrmont setzt sich die Stromversorgung (Stand der Informationen: Dezember 2009) zusammen aus:

Kennzeichnung der Stromlieferung 2008
Energieträgermix Stromlieferungen des Unternehmens Produkt Wasserkraft "Pro Natur" 2) Verbleibender Energiemix Stromerzeugung in Deutschland 1)
Kernkraft 30,0% 0,00% 30% 29%
Fossile und sonstige Energieträger 3) 54,8% 0,00% 44% 60%
Erneuerbare Energien  4) 15,2% 100% 26% 11%
Umweltauswirkungen
CO2-Emissionen 417 g/kWh 0 g/kWh 578 g/kWh 514 g/kWh
Radioaktiver Abfall 0,0007 g/kWh 0 g/kWh 0,0008 g/kWh 0,001 g/kWh

1) allgemeine Versorgung und private Einspeiser
2) Das Stromprodukt "Pro Natur" ist Bestandteil des Anteils für Erneuerbare Energien
3) z.B. Steinkohle, Braunkohle, Erdgas
4) z.B. Wasserkraft, Windkraft, Sonnenenergie u.a.



Stromversorgung